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Trichocereus

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    Trichocereus tacaquirensis

    First description was:

    Friedrich Vaupel 1916 Monatsschrifte für Kakteenkunde 26: 120-125.
    "Neue südamerikanische Kakteen."
    (on pages 122-123)



      II. Cereus tacaquirensis Vaupel spec. nov.

      Latin diagnosis:
      Columnaris; costis parum elevatis, (ut videtur) obtusis; areolis rotundatis vel ovalibus, pro rata magnis, juventute cirro molli mox deciduo, postea tomento denso obtectis; aculeis numerosis setiformibus, rectis vel flexuosis, non pungentibus, rubiginosis, inaequalibus, usque ad 8 cm longis; floribus magnis, infundibuliformibus; ovario atque tubo lana brunnea obtectis; sepalis lanceolatis, petalis oblongo-spathulatis; staminibus 2-serialibus, quam petala multo brevioribus; stylo crasso, stamina superante.

      Description:
         Pflanze säulenförmig, 2,5 m hoch. Rippen etwas über 1 cm hoch, nach dem gepressten Material zu urteilen stumpf; ihre Zahl ist nicht angegeben. Areolen 1 —1,5 cm von einander entfernt, rund, etwa 7 mm im Durchmesser, oder oval, und dann 12 mm lang, mit dichtem, graubraunem Wollfilz bekleidet; in der Jugend tragen sie ausserdem ein dichtes Büschel bis 1,5 cm langer, sehr feiner, grau-weisser Haare. Stacheln sehr zahlreich, bis 20 und mehr, borsten-artig, zum Teil etwas gewunden, rötlichbraun mit grauem Anflug, nicht stechend, ungleich lang, die längsten 8 cm lang; sie sind über die ganze Areole verteilt, doch so, dass die meisten in deren oberstem Teil stehen; Rand- und Mittelstacheln sind nicht deutlich zu unterscheiden.
         Blüten gross, trichterförmig, etwas über 20 cm lang. Fruchtknoten und Röhre beschuppt und mit brauner Wolle bekleidet, die am Fruchtknoten besonders dicht steht und etwa 2 cm lang ist; Schuppen im unteren Teil der Röhre spärlich, oben zahlreicher und mit der Basis einander berührend, lanzettlich, in eine Spitze ausgezogen; die untersten sind kaum 5 mm lang, die oberen nehmen bald an Grösse zu, urn schliesslich in die äusseren Blütenblätter überzugehen. Diese sind lanzettlich, zugespitzt, 6 cm lang, an der Basis etwa 1 cm breit; die inneren sind mehr länglich-spatelförmig und weniger deutlich zugespitzt, bis 12 cm lang und bis 3 cm breit. Staubgefässe sehr zahlreich, in 2 Reihen; die obersten, an der Röhrenmündung befestigten etwas über 2 cm lang und somit viel kürzer als die Blütenhülle; Staubbeutel 3 mm lang; Fäden in getrocknetem Zustande flach, schwarzbraun. Griffel kräftig, die Staubgefässe überragend; Narben nicht erhalten. Blütenfarbe weiss.
         Die Art gehört wegen der grossen, trichterförmigen Blüten und der Behaarung von Fruchtknoten und Röhre in A. BERGERs Untergattung Trichocereus.
         Die Heimat der Pflanze ist das südliche Bolivien, wo sie bei Tacaquira, nördlich von Camargo, an Hängen wächst. (FlEBRlG n. 2930, mit Blüten am 17. Februar 1904.)





Trichocereus

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