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Trichocereus

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    Ritter had a different view than Backeberg in several instances.

      The following was published on pages 4-5 & 39 in

      Friedrich Ritter (1958)
      "Die von Curt Backeberg in " Descriptiones Cactacearum novarum " veröffentlichten Diagnosen
      " n e u e r " peruanischer Kakteen nebst grundsätzlichen Erörterungen über taxonomische und nomenklatorische Fragen."
      Friedrich Ritter Verlag, Hamburg.


      Pages 4-5:

         Die einzige "neue" Kakteengattung, welche Backeberg aus Prof, Rauh's peruanischem Expeditionsmaterial aufstellen zu können glaubte, nannte er Rauhocereus. Aber dieser Cereus, der zuerst von Harry Johnson 1951 dann unabhängig von mir, zuletzt auch von Rauh entdeckt wirde, ist ein echter Trichocereus, wovon ich mich vor allem durch eine minuziöse Blütenuntersuchung einwandfrei überzeugen konnte. Die Blüten enthalten nichts, was nicht für Trichocereus - Blüten typisch wäre. Backeberg's Angaben in der Gattungsdiagnose: "Blüten glockig-trichterig" und in Nichtübereinstimmung damit in der Artdiagnose: "Blüte glockenförmig" sind unrichtig; die Blüten sind vielmehr rein trichterförmig, Auch die Felderung der Triebe kann keinen Rechtfertigungsgrund für Aufstellung einer eignen Gattung hergeben, finden wir doch gefelderte Triebe auch bei manchen alten typischen Trichocereus-Arten; noch lessen Frucht und Samen eine Gattungsabtrennung zu, ihre Besonderheiten [p. 5] sind lediglich spezifischer Nature. Über die aufgestellte Art werde ich weiter unten berichten. Mein eignes Expeditiounmaterial aus Peru enthält drei unzweifelhaft neue Kakteengattungen; zwei davon wachsen an Strecken, welche auch. Rauh und Zehnder gefahren sind, die eine mit zwei Arten an je einer verschiedenen.
         Strecke; sie wurden wohl übersehen, da sie nicht ohne weiteres in die Augen fallen.

      Page 39

         Rauhocereus riosaniensis Bckbg. Oben legte ich dar, dass es sich um einen Trichocereus handelt. Was nun den Artnamen riosaniensis betrifft, so wächst diese Art gewiss nicht in dem mir bekannten Rio Sana-Tale, wohl aber im Maranon-Tieflande, in welchem Tropenklima herrscht, ganz anders als im Küstengebiete des Rio Sana mit seinem kühlen Klima. Woher diese irrtümliche Ortsangabe? Wurde etwa ein Kakteenzettel aus dem Sana-Tale durch eine unglückliche Fügung auf den Trichocereus vom Maranon verweht? Wenn aber die Autoren von der Richtigkeit ihrer Ortsangabe überzeugt sein sollten, wird die Art wohl so heissen müssen, auch wenn wohl nie wieder ein Mensch sie dort auffinden wird. Aber davon abgesehen kann ich nichts mit der Artdiagnose anfangen, weil sie zu viele unzutreffende Angaben enthält, z.B. bildet diese sehr dunne und schwanke Kaktee gar keinen Stamm, während Backeberg einen Stamm von 30 cm Dicke angibt. Hat er ihn gemessen? oder wollte er nur die Dürftigkeit der Diagnose durch gemachte zusätzliche Annahmen beheben, da doch Backeberg bei einer Ceree mit "4 m langen Zweigen", auch wenn er sie nicht mit eigenen Augen sah, gewiss einen dicken Stamm erwartete? n.d. d.





Trichocereus

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