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Trichocereus

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    lageniformis longispinus

    This descriptionless name appeared in:

    W. Maas 1905 Monatsschrift für Kakteenkunde.
    Zeitschrift der Liebhaber von Kakteen und anderen Fettpflanzen. 50: 117-122.
    "Die Jahres-Hautversammlung 1905."


      In the paragraph spanning pages 119-120 appear the following words:

         “Die GRUSON'sche Kakteensammlung, die vor ungefähr 40 Jahren begonnen wurde, ist berührnt wegen der alten, zum Teil nur noch in ihr anzutreffenden Arten, besonders der Gattung Cereus. — Herr WEINGART, unser bewährter Cereenkenner, der in den GRUSON-Häusern zu Hause ist, führte uns mit recht interessanten und wertvollen Erläuterungen die Hauptstücke dieser Gattung vor. Es sind u. a. zwei seltene Cereen aus Bolivien, von denen der eine wohl Cereus fascicularis Meyen, der andere dagegen eine noch unbestimmte Art ist; Cer. chilensis Colla mit seinen vollzählig vertretenen Varietäten, auch dem äusserst seltenen Cer. Lormata in guten alten Stäcken; Cer. sepium P. DC., der hier als Cer. Roezlii var. brevispina benannt ist; Cer. Roezlii Haage jr. selbst in schönen Exemplaren, welche die von Cer. sepium abweichende Bestachelung sehr gut erkennen lassen; Cer. multangularis Haw. und seine Varietäten, die zum Teil anderweit wohl nicht mehr anzutreffen sind (die hierher als var. limensis S-D. gebrachte Pflanze ist wohl besser zu Cer. strigosus zu stellen, von dessen typischer Form sie nur durch die weissen Stacheln abweicht). Von Cer. strigosus Gill, ist vertreten: die typische Form mit kurzen hellgelben Stacheln, var. intricatus Web. mit langen, steifen, schwarzroten Stacheln und eine weitere Abart, var. longispinus, mit langen, weichen, fuchsroten Stacheln; die letztere Pflanze, in der „Gesamtbeschreibung der Kakteen” nicht erwähnt, ist wohl zweifelhaft, in der früheren BRÜNNOW'schen Sammlung wurde sie z. B. als Cer. multangularis geführt. Von Cer. geometrizans Mart, sind vorhanden: var. pugionifer Lem. mit im Querschnitt trapezförmigen, und var. Cochal Orc. (K. Brand.) mit im Querschnitt rhombischen Zentralstacheln, von Cer. Bridgesii S.-D. die Varietäten brevispinus K. Schum. und lageniformis K. Schum. (letztere als longispinus bezeichnet). Cer. pruinosus Otto in mehreren grossen Pflanzen, eine davon (ein altes Importstück) mit riesiger Bestachelung, und Cer. eburneus S.-D., die in der „Gesamtbeschreibung” noch nicht voneinander getrennt sind, konnten in ihrem Unterschiede demonstriert werden; während nämlich die Rippen des ersteren gedunsene Flanken mit ausgeschweifter Kante zeigen, sind die des Cer. eburneus von halbrundem Querschnitt. Von Verwandten dieser beiden Arten sahen wir noch den Cer. Schumannii Mathss. und zwei äusserst seltene, als Cer. deficiens Otto benannte Pflanzen, die jedoch mehr der Beschreibung des Cer. laevigatus S.-D. entsprechen. Eine Sehenswürdigkeit der Abteilung bildet ferner die an der 5 m hohen Rückwand des Hauses emporrankende Cereengruppe. Zwar zeigt sie manche Lücke, die durch eine übermässige, die Pfianzen mit der Zeit entkräftende Blühwilligkeit entstanden sein soil; immerhin aber sind die noch vorhandenen Exemplare höchst imposante Vertreter ihrer Gattungen. Einige waren von Blütenknospen förmlich übersät, so ein Cer. chalybaeus Otto, an dem ich über 50 kurz vor der Entfaltung stehende Knospen zählte. Besonders bemerkenswert sind in dieser Gruppe noch: Cer. Bonplandii Parm., der hier zu diesem als var. brevispinus gestellte Cer. Jusbertii Reb., Cer. radicans P. DC. (als Cer. inermis Otto benannt) und Cer. Grusonianus Weingart.”



      M.f.K. 1905